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Medizin studieren

Das Medizinstudium verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit praxisnaher Ausbildung und bereitet optimal auf eine Karriere im Gesundheitswesen vor.

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Medizin studieren: Studium, Kosten und Alternativen!

Das Medizinstudium zählt zu den anspruchsvollsten, aber auch spannendsten Studiengängen überhaupt. Es verbindet wissenschaftliches Wissen mit dem direkten Ziel, Menschen zu helfen und Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen.

Medizin studieren: Diese Voraussetzungen brauchst du

Für ein Medizinstudium brauchst du in der Regel sehr gute Noten, Interesse an Naturwissenschaften und viel Durchhaltevermögen. Neben dem NC spielen heute auch Auswahlverfahren der Hochschulen, Tests wie der TMS sowie praktische Erfahrungen im medizinischen Bereich eine wichtige Rolle.

Numerus Clausus im Medizinstudium

Für ein Medizinstudium in Deutschland liegt der NC meist zwischen 1,0 und 1,3. An vielen Universitäten brauchst du also ein sehr gutes Abitur, um direkt über die Abiturbestenquote zugelassen zu werden. Allerdings gibt es auch andere Wege ins Studium: Über das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) können zum Beispiel gute Ergebnisse im TMS, eine medizinische Ausbildung oder praktische Erfahrungen deine Chancen deutlich verbessern — auch mit einem Abischnitt, der nicht bei 1,0 liegt.

Medizin studieren ohne NC Forschungsteam im Labor

Medizin studieren ohne NC: So ist es möglich

Medizin studieren ohne NC: Unmöglich? Nicht ganz. Tatsächlich gibt es einige Möglichkeiten, mit denen du auch ohne NC Medizin studieren kannst. Wir stellen sie dir vor.

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Medizinstudenten

Medizin studieren ohne Abitur: Geht das überhaupt?

Der NC für Medizin liegt bundesweit durchschnittlich bei 1,0. Aber auch als Nicht-Abiturient hast du die Chance auf einen Studienplatz. Wie verraten dir, welche Voraussetzungen du erfüllen musst, um ohne Abi Medizin zu studieren.

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Wo kann man Medizin studieren?

Tipp: Hier findest du deinen Studienplatz

Insgesamt gibt es in Deutschland rund 40 Universitäten, die ein Medizinstudium anbieten. Vier davon sind in privater Hand, die anderen Hochschulen sind staatlich. Sie befinden sich zum Beispiel in Bochum, Aachen, Göttingen oder München.

Im Wintersemester gibt es in Deutschland fast 9.500 Studienplätze für Medizin, im Sommersemester sind es circa 1.700. Die Zahl der Bewerber /-innen ist meist um ein Vielfaches höher.

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Ablauf und Dauer des Medizinstudiums

Das Medizinstudium lässt sich in drei große Bereiche einteilen: der vorklinische Studienabschnitt, der klinische Studienabschnitt, das praktische Jahr und am Ende des Studiums eine medizinische Doktorarbeit.

Studienabschnitt Dauer Inhalte
Vorklinik 1.–4. Semester Medizinische Grundlagen wie Anatomie, Biologie und Psychologie, inklusive Pflegepraktikum und Erste-Hilfe-Kurs
Physikum nach dem 4. Semester Erste große Prüfung über die vorklinischen Inhalte
Klinik 5.–10. Semester Vertiefung medizinischer Fächer, Krankheiten und Behandlungsmethoden, inklusive Famulatur
Zweites Staatsexamen nach dem 10. Semester Prüfung über die klinischen Inhalte
Praktisches Jahr (PJ) 11.–12. Semester Praktische Arbeit in Klinik und Arztpraxis in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie und Wahlfach
Drittes Staatsexamen nach dem PJ Abschlussprüfung des Medizinstudiums
Doktorarbeit  parallel oder danach Möglichkeit zum Erwerb des Doktortitels „Dr. med.“

Medizin studieren: Diese Inhalte erwarten dich

Ein großer Schwerpunkt des Medizinstudiums sind naturwissenschaftliche Fächer. Auf deinem Stundenplan stehen:

 Des Weiteren besteht das Medizinstudium natürlich auch aus Fachwissen für die verschiedenen Fachbereiche. Denn in welche Richtung du als Arzt/Ärztin später gehen möchtest, kannst du selbst entscheiden. Im Studium werden dir Grundlagen für ganz verschiedenen Fachrichtungen vermittelt, zum Beispiel: 

  • Allgemeinmedizin
  • Innerer Medizin
  • Humangenetik
  • Neurologie
  • Orthopädie
  • Rechtsmedizin

Wie schwer ist das Medizinstudium wirklich?

Das Medizinstudium dauert in der Regelstudienzeit zwölf Semester und gehört zu den schwierigsten Studiengängen überhaupt. Vor allem die Kombination aus Theorie, Zeitdruck und Verantwortung macht das Studium herausfordernd.

Spätestens im praktischen Jahr wird es intensiv: Du arbeitest fast wie im Berufsalltag in Kliniken oder Arztpraxen mit und sammelst erste echte Erfahrungen im Umgang mit Patientinnen und Patienten. Wer Medizin studieren möchte, braucht deshalb nicht nur gute Noten, sondern auch Motivation, Belastbarkeit und echtes Durchhaltevermögen.

Berufsaussichten & Gehalt

Auch wenn das Medizinstudium lang und anspruchsvoll ist, lohnt sich der Aufwand für viele Absolventinnen und Absolventen: Die Berufsaussichten für Ärztinnen und Ärzte gelten als sehr gut. Vor allem Krankenhäuser, Kliniken und medizinische Versorgungszentren suchen kontinuierlich Fachpersonal. Später kannst du zudem den Weg in die eigene Praxis einschlagen oder dich auf einen bestimmten Fachbereich spezialisieren, etwa in der Allgemeinmedizin, Gynäkologie oder Psychotherapie. Auch finanziell bietet der Beruf attraktive Perspektiven. Das Gehalt in Kliniken und Krankenhäusern richtet sich meist nach Tarifverträgen

Entgeltgruppe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6
Assistenzarzt/-ärztin 1. Jahr – 5.609,85 € 2. Jahr – 5.927,86 € 3. Jahr – 6.154,97 € 4. Jahr – 6.548,61 € 5. Jahr – 7.018,01 € 6. Jahr – 7.211,07 €
Facharzt/-ärztin 1. Jahr – 7.404,11 € 4. Jahr – 8.024,90 € 7. Jahr – 8.569,99 € 9. Jahr – 8.887,98 € 11. Jahr – 9.198,36 € 13. Jahr – 9.508,74 €
Oberarzt/-ärztin 1. Jahr – 9.274,08 € 4. Jahr – 9.818,15 € 7. Jahr – 10.598,97 €
Ltd. Oberarzt/-ärztin 1. Jahr – 10.909,31 € 4. Jahr – 11.689,17 €

Gültig von 01.08.2025 bis 31.05.2026, Quelle: TV Ärzte

Studiengänge rund um Medizin

Falls du schon weißt, in welchem Medizinbereich du tätig sein möchtest, kannst du dich auch direkt spezialisieren: 

Medizin studieren: Es gibt viele Alternativen

Wenn es mit dem Medizinstudium trotz allem nicht klappt, bedeutet das nicht, dass du nicht trotzdem etwas aus dem medizinischen Bereich studieren kannst. Denn es gibt eine Vielzahl von Fächern mit Bezügen und Schnittstellen zur Medizin, die eine ebenso spannende wie lohnenswerte Alternative sein können.  Zum Beispiel Biologie, Pharmazie und vieles mehr.

Tipp: Studienplatz einklagen

Wenn der TMS-Test deinen Abischnitt nicht ausreichend verbessert und ein Medizinstudium im Ausand oder an einer Privatuni keine Option für dich sind, bleibt dir noch eine Möglichkeit: der juristische Weg. Du kannst deinen Studienplatz einklagen. Wie du durch eine Studienplatzklage vielleicht noch an deinen Wunschstudienplatz kommen kannst und was du außerdem darüber wissen solltest, haben wir für dich zusammengestellt.

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