Gesundheitswesen Studium
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16.08.2016

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06. Jan 2016

UNIcheck

Gesundheitswesen studieren

Pflegen, beraten und managen

Gesundheitswesen studieren: Darum geht's

Beschreibung und Inhalte

Jobs im Gesundheitswesen werden immer wichtiger, weil Menschen heute viel stärker auf medizinisches Wissen angewiesen sind. In erster Linie natürlich, weil dieses Wissen stetig wächst. Um all die notwendigen Jobs in diesem Bereich abdecken zu können, ist der Studienbereich sehr breit gefächert und wandelt sich ständig. So wie das Gesundheitswesen im Allgemeinen. Besonders duale Studiengänge und solche, die auf die Tätigkeit als Manager vorbereiten, sind beliebt.

Der Studienbereich Gesundheitswesen ist in vier Bereiche eingeteilt, auf die sich die zahlreichen Studiengänge verteilen:

  • Gesundheitswissenschaften, Medizin: zum Beispiel Ergotherapie, Logopädie, Heilpädagogik
  • Informatik: zum Beispiel Informationsmanagement im Gesundheitswesen
  • Rechts- bzw. Wirtschaftswissenschaften: zum Beispiel Management im Gesundheitswesen 
  • Pädagogik: zum Beispiel Berufspädagogik im Gesundheitswesen

Einen Numerus Clausus gibt es für einige Fächer im Gesundheitswesen, diese bewegen sich meist im Zweier-Bereich, viele Hochschulen lassen aber auch alle Bewerber zu. Ob es einen NC gibt, hängt ganz davon ab, wie groß die Kapazitäten der Universität sind und wie begehrt der Studiengang ist.

Vorkenntnisse

Für einige Studiengänge wirst du nur zugelassen, wenn du eine Ausbildung in einem Pflegeberuf gemacht hast. Das sind in der Regel Studiengänge, die auch als Teilzeitstudium angeboten werden. Manchmal musst du auch einen Eignungstest bestehen oder vorab ein Praktikum absolviert haben.

Studienbereich Gesundheitswesen

Das Gesundheitswesen bietet viele Möglichkeiten zum Studieren. Es gibt sowohl grundständige, als auch berufsbegleitende Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Klassiker unter den Berufen im Gesundheitswesen sind die, die recht eng mit dem Fach Medizin verknüpft sind, wie zum Beispiel Ergotherapie und Logopädie. Normalerweise sind das Ausbildungsberufe, es gibt aber auch private Universitäten, wo das Fach studiert werden kann.

In den Niederlanden ist es üblich, diese Berufe über ein Hochschulstudium zu erlernen. Dieses Ausbildungssystem wird in Deutschland immer beliebter, weswegen immer mehr Studiengänge, wie zum Beispiel Nursing, entstehen. Sie sind vergleichbar mit einer dualen Ausbildung: Neben dem Studium wird gleichzeitig eine Pflegeausbildung absolviert, sodass man am Ende des Studiums zwei Abschlüsse in der Tasche hat. Viele deutsche Abiturienten studieren aber auch direkt in unserem Nachbarland, da die Studiengänge dort oft auf Englisch oder Deutsch angeboten werden.

Auch im Gesundheitswesen geht inzwischen nichts mehr ohne Computer. Deswegen werden Informatiker in dem Bereich gebraucht. Dem medizinisch interessierten Informatiker stehen Tür und Tor offen: Medizinische Daten werden gesammelt, archiviert und später ausgewertet. Ärzte brauchen spezielle Software, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Hochschule Neu-Ulm bietet zum Beispiel den Master in "Health Information Management" an. Mit diesem Abschluss qualifizierst du dich für ein breit gefächertes Feld an Tätigkeiten und hast eine große Auswahl an möglichen Arbeitgebern.

Wer Manager im Gesundheitswesen werden möchte, dem seien Studiengänge mit einem Schwerpunkt in BWL oder Jura ans Herz gelegt. Denn diese zielen auf eine spätere Führungsposition ab. Die erreicht man in der Regel aber nur, wenn man auch den Masterabschluss macht.

Abschließend gibt es noch den Bereich Pädagogik im Gesundheitswesen mit Studiengängen wie Gesundheitsförderung oder Gesundheitspädagogik. Mit dem abgeschlossenen Studium kannst du an verschiedenen Schulen oder in Betrieben Gesundheitsförderung unterrichten und bringst deinen Schülern bewusste Ernährung bei. Eine andere Möglichkeit, im pädagogisch-gesundheitlichen Bereich zu arbeiten, sind Studiengänge, die darauf vorbereiten, medizinisches Personal zum Beispiel bei Fortbildungen auszubilden.

Zahlen

Wie zu erwarten, gibt es im Bereich Gesundheitswesen einen Überschuss an weiblichen Studenten. Rund 54.283 Studenten sind im Wintersemester 2014/15 im Fach eingeschrieben, davon sind 39.681 weiblich.

Berufsaussichten für Absolventen im Bereich Gesundheitswesen

Schon die Auswahl an Studiengängen im Gesundheitswesen ist so vielfältig, dass die Chance, später einen Job zu finden, verhältnismäßig hoch ist. Die Umstrukturierung des Gesundheitssystems sorgt dafür, dass nicht nur neue Studiengänge entstehen, sondern gleichzeitig auch die passenden Arbeitsplätze.

Im Bereich Management und Verwaltung kümmerst du dich hauptsächlich um die Organisation von Gesundheitseinrichtungen, also Krankenhäusern oder anderen medizinischen Versorgungszentren. Der Bereich Forschung im Gesundheitswesen ist genauso vielfältig wie die Studienmöglichkeiten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt verschiedene universitäre Forschungsprojekte. Einen Arbeitsplatz in einem laufenden Projekt zu bekommen, ist leider recht schwer. Einige Pharmaunternehmen forschen aber auch selbst für neue Medikamente.

Im Bereich Pflegepädagogik geht es um die Aus- und Weiterbildung von Pflegepersonal. D.h., man organisiert und hält Seminare oder Weiterbildungen. Pflegepädagogen werden in Berufsschulen oder Krankenhäusern und überall, wo Pflegepersonal ausgebildet werden muss, eingestellt.

Nicht zuletzt brauchen auch Krankenkassen Personal, das ein gewisses Verständnis für Medizin aufbringt und mit verwalterischen Tätigkeiten verknüpfen kann. Dort gibt es also auch die Möglichkeit für dich, nach dem Studium unterzukommen.


Informationsmaterial zu Studiengängen aus dem Gesundheitswesen

Du denkst darüber nach ein Studium aus dem Bereich Gesundheitswesen zu beginnen? Bei den folgenden Hochschulen kannst du über UNICHECK kostenfrei Informationsmaterial zu entsprechenden Studiengängen anfordern. Klicke einfach im Studiengangprofil auf "Informationsmaterial anfordern", fülle das Formular aus und die Hochschule sendet dir Informationen zum Studiengang zu.

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