Medientechnik - Technische Hochschule Deggendorf

Fakultät/Fachbereich: 
Medien & Kommunikation
Abschluss: 
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit: 
7 Semester
Standort: 
Deggendorf
Sprachen: 
Deutsch
Studienform: 
Vollzeitstudium
Duales Studium
Studienstart: 
Wintersemester

Veröffentlicht am 11. Jul 2017 um 15:46 Uhr von Gast
Aktualität mancher Skripte nicht 100%ig gegeben, ist im Bereich Medien jedoch schwierig aktuell zu halten, ansonsten hervorragende Betreuung der Studenten
Veröffentlicht am 05. Feb 2019 um 04:07 Uhr von Gast
Die Grundidee des Faches ist gut. Man steigt über ein Ingenieursgrundstudium ein, lernt zunächst die Grundlagen und taucht dann tiefer in die Umsetzung ein. Leider funktioniert dieses Prinzip nicht. Die ersten beiden Semester schleppt man sich von Vorlesung zu Vorlesung. Hier sollten eigentlich parallel bereits die Grundlagen für die Praxisprojekte gelegt werden - dies geschieht jedoch nicht wirklich. Stattdessen hat man tlw. 7 Prüfungen in 2 Wochen zu schreiben. Die Inhalte der technischen Fächer entsprechen denen der "normalen" technischen Fächer (zb. Elektrotechnik, Informatik, Fächer ohne den Medien-Schwerpunkt). Hier könnte/sollte man den Umfang schmälern und Fächer wie Elektrotechnik, Mathe und Informatik nur anschneiden. Im Laufe des Studiums kann man genau ein mal seine Fachrichtung wählen - weitere Freiheit in der Gestaltung des Studienverlaufs gibt es nicht. Es ist ähnlich einer Schule. Der Stundenplan, die Module, der Ablauf, die Reihenfolge, alles ist fix und kaum anders belegbar. Dies schränkt die Freiheit in der Studiengangsgestaltung stark ein. Daraus ergibt sich ein weiteres, großes Problem: Man studiert wahnsinnig breit. Was einem im Vorraus als Pluspunkt des Studiengangs verkauft wird, wendet sich recht schnell ins genaue Gegenteil. Da man verschiedenste Projekte aus verschiedensten Fachrichtungen (Design, Film, 3D, Informatik, Audio, Projektmanagement) parallel abarbeitet, entfällt auf jedes Projekt nur wenig Zeit. Einarbeiten in Techniken, Aufbauen von spezifischen Kompetenzen, mehr als reines "Wegarbeiten" ist quasi nicht möglich. Wer in einem Fachbereich wirklich gut werden will, muss sich dies meist in seiner Freizeit autodidaktisch erarbeiten. Man lernt also von allem wenig aber nichts so richtig. Sieht man mal nach Links und Rechts, schaut man sich Arbeiten anderer Medienstudiengänge im selben Semester an, merkt man recht schnell, dass man kaum konkurrenzfähig ist. Nur Wenige haben im Laufe der Regelstudienzeit wirkliche Kompetenzen aufgebaut oder sich mit einem Fachbereich so intensiv beschäftigt, dass es zu einem guten Berufseinstieg langt. Die Didaktik und Pädagogik ist bei vielen Dozenten, gerade bei den Dozenten des technischen Teils veraltet, engt ein und wirkt nicht mehr zeitgemäß. Einige Dozenten hängen so sehr in der Vergangenheit, dass man Industrienormen gelehrt bekommt, die 2008 abgeschafft wurden. Die Dozenten im praktischen Bereich stechen hier deutlich hervor. Sie wirken kompetent und deutlich eher im Jahr 2019 angekommen. Leider werden ihnen (auch laut eigener Angaben) von der Studengangsleitung und der Verwaltung kaum Freiheiten gelassen. So versuchen sie, das beste aus der vorgefundenen Situation zu machen, können aber natürlich auch nicht zaubern. Besonders positiv hervorzuheben ist die gute Ausstattung des Studiengangs. Das eigens für Medientechnik gebaute Gebäude weist Studios für jeden Anwendungszweck vor. Der Equipmentfundus ist umfangreich und kann recht flexibel genutzt werden. Das Gebäude ist neu und angenehm. Nur Schattenplätze um das Gebäude und eine funktionsfähige Klimaanlage fehlen. Die räumliche Nähe zur Donau ist ebenfalls sehr angenehm.
Veröffentlicht am 26. Mai 2019 um 20:27 Uhr von Gast
Der Studiengang gibt einen sehr guten Einblick in die verschiedenen Bereiche der Medientechnik. Durch eine Vielzahl an Wahlfächern kann man sich hervorragend auf seinen persönlichen Interessenbereich spezialisieren und herausfinden, in welche Branche man später gehen möchte. Durch die vielen Projekte, bekommt man eine gute Grundlage für den späteren Berufseinstieg. Der Studiengang ist sehr gestaltungsorientiert, wodurch der Ingenieursteil leider etwas untergeht. Am Ende des Bachelorstudiengangs hat man ein weitreichendes Wissen über die verschiedensten Bereiche der Medientechnik und kann sich in vielen Themen behaupten. Allerdings ist der Studiengang trotz allem sehr allgemein gehalten, wer also im Anschluss tiefer in eine bestimmte Richtung gehen möchte, sollte unbedingt einen Master an einer anderen Hochschule oder Universität anhängen.