HBC/Stefan Sättele

Industrielle Biotechnologie (B.Sc.) - Hochschule Biberach

Fakultät/Fachbereich: 
Naturwissenschaften
Abschluss: 
Bachelor of Science
Regelstudienzeit: 
7 Semester
Standort: 
Biberach
Sprachen: 
Deutsch/Englisch
Studienform: 
Vollzeitstudium
Studienstart: 
Wintersemester

Praxisorientiert und interdisziplinär ausgerichtet bietet die Fakultät Biotechnologie an der Hochschule Biberach im Fachbereich Industrielle Biotechnologie (IBT) ein Bachelor- und Masterstudium an. Der Bachelor Industrielle Biotechnologie vermittelt natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit praxisnaher Anwendung und ermöglicht nach 7 Semestern den direkten Berufseinstieg in die Industrie. Die Vorlesungen werden ergänzt durch umfangreiche Laborpraktika und spannende Exkursionen. Nach Abschluss mit einem Bachelor of Science besteht hier die Möglichkeit den Fachbereich wissenschaftlich zu vertiefen. Der Master IBT in Kooperation mit der Universität Ulm berechtigt mit einem Master of Science auch zur Promotion.

Berufsbild und Chancen

Biotechnologie und Digitalisierung gelten als Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Das Fachgebiet der Industriellen Biotechnologie vereint biologische Prozesse mit technischen Verfahren zur Herstellung hochwertiger Produkte. Mikroorganismen, Zellen und Enzyme dienen dabei als Technologieplattform für die Produktion von Pharmaka, Lebensmitteln, Biokunststoffen, Pflanzenschutzmitteln, Treibstoffen und Kosmetika. Dabei werden in der Regel nachwachsende Rohstoffe eingesetzt, die eine bioökonomisch nachhaltige Produktion von Wertstoffen ermöglichen (Green Chemistry). Durch den Einsatz der modernen Molekularbiologie (Synthetische Biologie) lassen sich die Plattformorganismen gezielt verändern und auf die Produktionsumgebung anpassen. Ingenieuren der Industriellen Biotechnologie stehen, mit ihrem breit gefächerten Profil aus interdisziplinären Kenntnissen in Chemie, Biologie und Verfahrenstechnik, die folgenden Industriezweige offen:

  • Chemische Industrie (Feinchemikalien)
  • Pharma (Qualitätssicherung, Produktion)
  • Lebensmittelherstellung (Vitamine, Bier, Käse)
  • Apparate und Anlagenbau (Auslegung, Planung)
  • Unternehmen in der Umwelt- und Entsorgungstechnik (Wasseraufbereitung)
  • Behörden (Gewerbeaufsicht, Kriminalistik)
  • Ingenieurbüros (Beratung)
  • Zweckverbände

Zulassungsvoraussetzungen

Naturwissenschaftliche Neugierde und Motivation zum Studium: Das sind – neben der formalen Voraussetzung eines Hochschulzugangs – die wichtigsten Eigenschaften, die Interessierte für ein Studium der Biotechnologie mitbringen sollten. Das Studium startet zu jedem Wintersemester (Oktober). Bewerbungsschluss ist der 15. Juli eines jeden Jahres. Durch die Teilnahme an einem freiwilligen Auswahlgespräch Ende Juli (Termine siehe Homepage) können motivierte Bewerber sich vorstellen und im Ranking der Zulassungsliste verbessern (Note des Hochschulzugangs). Info-Tage und Schnupper-Praktika öffnen Interessierten die Labore für erste Einblicke in das spätere Studium (Termine auf der Homepage).


Veröffentlicht am 22. Mär 2019 um 10:45 Uhr von Gast
Der Studiengang Industrielle Biotechnologie zeichnet sich durch den starken Praxisbezug aus. Die Vorlesungsinhalte werden in den verbundenen Praktika praktisch angewandt.
Veröffentlicht am 22. Mär 2019 um 10:48 Uhr von Gast
Sinnvolle Zusammensetzung der Fächer und top Laborausstattung bereiten einen ideal auf eine Karriere in der Industrie vor. Die Kooperation mit Ulm im Masterstudiengang ermöglicht zudem eine anschließende Promotion.
Veröffentlicht am 22. Mär 2019 um 10:55 Uhr von Gast
Man bekommt viel Praxisbezug. Man erhält sowohl einen Uni- als auch einen Hochschul-Abschluss. Es wird ein breites Feld an möglichen Arbeitsgebieten (Lebensmittel-, Pharma-, Kosmetik- und Medizintechnik-Industrie) abgedeckt.