Informatik Studium
Verzettel dich nicht: Informatik zu studieren ist schwer, aber machbar | Foto: Thinkstock/tr3gi

16.08.2016

Tafel mit verschiedenen mathematischen Formeln

Hochschulranking Informatik und Mathematik

Die besten Hochschulen im Fachbereich...

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06. Jan 2016

UNIcheck

Einblick ins Informatik-Studium

Der MINT-Studiengang im Check

Zwei Informatik-Studenten berichten vom Uni-Alltag

Julia studiert Informatik in Rostock, Daniel Biomedizintechnik in Stralsund.

UNICHECK berichten die beiden Darstellern aus dem Video der Kampagne "Studieren mit Meerwert" von ihrem Studium und erzählen, was ihnen an der Informatik besonders viel Spaß macht und welche Bereiche die größte Herausforderung sind.


Video: Was lernt man, wenn man Informatik studiert?


Warum hast du dich für Informatik entschieden?

  • Julia: Ich interessierte mich schon immer für Computer und alles was dazugehört. Ich wollte etwas studieren, was nicht jeder macht, und dementsprechend gute Zukunftsperspektiven bietet. Außerdem wollte ich keinen Studiengang wählen, der völlig überfüllt ist. Informatik bot mir genau das!
  • Daniel: Ehrlich gesagt, bin ich da eher reingestolpert – ich bereue die Entscheidung aber keinen Tag!

Was ist das Tolle an deinem Studium?

  • Julia: Man kann kreativ sein und arbeitet viel mit anderen Menschen zusammen. Und das Fach an sich ist einfach sehr vielseitig: Von Computerspiele-Programmierung über den Aufbau von Webseiten bis dahin, wie man einen kürzesten Weg für Navigationssysteme findet, ist alles dabei.
  • Daniel: Wenn die Ergebnisse der Arbeit am Ende stimmen, bereitet mir das am meisten Freude.

Welche falschen Vorstellungen hattest du?

  • Julia: Ich hatte zwar damit gerechnet, viel mit Mathematik zu tun zu haben, doch dass Mathe so einen großen Teil einnimmt – darauf war ich nicht vorbereitet. Außerdem dachte ich, man sitzt oft am PC und macht praktische Dinge. Doch Informatik ist ein sehr theorielastiges Fach.
  • Daniel: Ich dachte anfangs, die Professoren wären unnahbar, aber das Gegenteil ist der Fall. Wir können jederzeit mit den Professoren sprechen.

Die größte Herausforderung im Studium?

  • Julia: Mathematik war nicht immer einfach und auch die theoretische Informatik stellte am Anfang eine Herausforderung dar. Als Studienanfänger war ich es noch nicht gewohnt, auf einer solch abstrakten Ebene zu denken.
  • Daniel: Das ist von der Person unterschiedlich: Einige tun sich mit der Biomedizintechnik schwer, andere mit der Medizininformatik.

Was sollte man für dein Fach mitbringen?

  • Julia: "Man braucht drei Dinge, um erfolgreich zu sein: Fleiß, Talent und Begeisterung. Es reichen auch zwei, wenn eines davon Begeisterung ist" – das sagte mal einer unserer Professoren. Also, Mathematik sollte man nicht ganz unsympathisch finden. Außerdem wäre es von Vorteil, wenn man schon mal ein bisschen programmiert hat und die wesentlichen Strukturen und Elemente von Programmiersprachen kennt.
  • Daniel: Den Willen zu lernen – und die Labore vorzubereiten ...

Was willst du nach dem Bachelor machen?

  • Julia: Meinen Master in Informatik. Damit stehen mir alle Türen offen, denn in jeder Branche – egal ob Automobilindustrie, Banken oder Energiekonzerne – sind Informatiker zu finden. Ich denke, ich werde in die Software- oder in die Webentwicklung gehen.
  • Daniel: Nach meinem Bachelor möchte ich noch den Master in Medizininformatik machen.

Drehen wir die Zeit zurück: Würdest du nochmal deinen Studiengang wählen?

  • Julia: Das Studium war nicht immer leicht und interessant. An einigen Punkten bin ich auch an die Grenzen meiner Kräfte gegangen. Aber ich bin eine von wenigen und werde sehr gute Berufschancen haben. Zu diesem Zeitpunkt bereue ich es nicht, das Informatikstudium begonnen zu haben und würde mich immer wieder dafür entscheiden.
  • Daniel: Klar. Im Praxissemester konnte ich sehen, dass all die theoretischen Grundlagen, die mir während des Studiums vermittelt wurden, tatsächlich auch in der Praxis angewandt werden.

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